Astroclub Solaris Aarau
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21.9.2009
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16.10.2008

Es geht weiter... und zwar an allen Fronten.

Hallo Astrofreunde!

Als erstes möchte ich bekannt geben, dass die ganzen Optikteile des Teleskops vollendet sind. D.h. fast, denn es fehlt ja noch der Umlenkspiegel und die Filter, aber das sind im Vergleich dazu nur noch Kleinigkeiten.

Das letzte heikle Stück war somit der Sekudärspiegel, der in diesen speziellen Fall al „Mangin-Spiegel“ ausgeführt wurde. Wieso und warum, würde jetzt hier etwas den Rahmen sprengen, aber soviel sei doch erwähnt, diese spezielle Spiegellinse wirkt im doppelten Sinne, sie hat die Wirkung einen Negativlinse welche die Aberrationen der nachfolgenden Linsen entgegenwirkt. Die Spiegelfläche ist nur da, damit das Licht durch den Hauptsiegel (Bohrung) zurückgelangt und dann von uns oder der Kamera empfangen wird. Angefügt sind die Weisslicht“ Interferogramme der jeweiligen Planflächen, aus Sicherheitsgründen habe ich 3 Spiegel hergestellt, der „beste“ kommt natürlich ins P400 (alle 3 sind gut genug)

Das wäre mal Punkt Optik.

Punkt Mechanik der Optik:

Alle Mechanik der Linsen ist eigentlich schon lange fertig, es fehlen noch die Fassungen des Hauptspiegels und der Frontplatte. Leider hat mein bisheriger Mechaniklieferant so viel Arbeit, dass er mich über ein Jahr lang auf die „Warteliste“ gesetzt hat. Ich wollte aber nicht mehr länger warten, somit habe ich letzte Woche pers. das Rohmaterial bestellt (Alplan, superentspanntes Aluminium, Wasserstrahl geschnitten aus 80 mm dicken Platten) fragt mich lieber nicht was die Dinger kosten….Die Bearbeitung der Fassungen (Durchmesser von fast einem halben Meter) werde ich, nach Absprache mit Kilians Vaters, im KK-Beznau platzieren. Kilian, an dieser Stelle schon mal herzlichen Dank fürs Entgegenkommen Deines Vaters.

Punkt Mechanik der Montierung:

Wusste nicht dass Bronze so teuer ist….(22 Fr./Kg) Für die Rutschkupplungen der Deklinationsachsen werden Bronzespannlager hergestellt, Das Rohmaterial wiegt pro Lager :12 Kg. davon wird sich fast die Hälfte, nach der Bearbeitung, in Späne auflösen….teure Späne…

Punkt Sternwarte:

Nach Ausmessen der Wände am Platz, haben Moritz und ich die Länge der einzelnen Profilblech- Wände festgelegt. Moritz wird vorneweg noch die unteren und oberen Abschlüsse, für die Profilewände, aus 0.5 mm Inox-Blech schneiden und biegen, im Ganzen um die 30 m. Moritz Dir wird es garantiert auch nicht langweilig…..

Die Wandprofile werde ich noch heute bestellen. Erst wenn diese montiert sind, werden dann nach und nach der Rest wie Dachprofile, Abschlussbleche, etc. bestellt und montiert. Mit diesen Massnahmen wollen wir möglichst unnötige „Überraschungen“ aus dem Wege gehen.

Damit die Dimension der Wände der Eingangstüre festgelegt werden kann, muss zuerst eine Türe da sein. Nach langen Suchen im Netz, wurde ich, wie immer am Schluss der Sucherei, ganz in der Nähe fündig: Die Bau Börse Aarau bietet stabile Metalltüren zu einen sehr guten Preis. Werde morgen diese Türen mit Moritz per. begutachten, wenn Ok, dann haben wir bereits eine Eingangstüre für die Sternwarte.

Nun das wäre mal grob zusammengefasst der aktuelle Stand der Dinge.

Falls Ihr Fragen habt, so versuche ich diese gerne zu beantworten.

Stellare Grüsse

Victor

Hits seit dem 30.10.2000

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