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Momentaner Stand der Arbeiten am Teleskop 400
Ein Überblick über die Arbeiten am Gebäude der Sternwarte Nütziweid findet sich neu auf einer eigenen Seite!
| Hallo Freunde,
habe soeben die Bestellung der Antriebe für das Teleskop abgeschickt. Diese beinhaltet für die Deklinationsachse ein Schneckenrad von 360 mm Durchmesser mit 288 Zähne (Modul 1.25). An diesen angekoppelt ins ein Schrittmotor mit eine Planetengetriebe 1:12 oder 1:16.
Der Motor hat 200 Schritte / Umdrehung oder 1.8°/Schritt. Durch die Untersetzung erreicht man dann eine Feinauflösung von 1.4“ (Winkelsekunden) pro Schritt. Im Mikroschrittbetrieb kann dieser Wert noch unterboten werden.
Für die Stundenachse habe ich ein Schneckenrad von 160 mm mit 213 Zahne bestellt. Dieser treibt dann das Reibrad von 94 mm welcher wiederum durch Friktion das Stundenrad von 1020 mm antreibt. Somit wäre das wie ein Schneckenrad in Rektaszension mit 2311 Zähnen. Ein Schritt des 1:3 untersetzten Motors (auch mit Planetengetriebe) ist somit 0.9“ (Bogensekunden). Auch hier kann im Mikroschrittbetrieb noch feiner gefahren werden.
Das ganze wird dann von einer FS2 Elektronik gesteuert. Die FS2 Steuerung ist die Paradesteuerung in der Amateurastronomie. Die Steuerung läuft mit 12 Volt, generiert intern aber dann 40 Volt Ausgangsspannung für die Motoren. Diese können dann bis zu 3200x Geschwindigkeit bewegt werden. (Um das Teleskop schnell von einem Objekt zum anderen zu bewegen.) Das Teleskop wird man aber auch von Hand bewegen können, diesbezüglich habe ich an beiden Achsen Rutschkupplungen vorgesehen. Damit dann die Position nicht verloren geht habe ich noch 2 Winkelencoder bestellt. Diese werden an den beiden Achsen montiert. Somit weiss die FS2 Steuerung immer wo man hinzielt.
Die FS2 Elektronik hat somit 2 Ausgänge für die Motoren, 2 Eingänge für die Encoder, eine RS232 und eine Autoguide (St4+ ST8) Schnittstelle. Somit ist alles vorhanden auch für spätere Investitionen.
Das alles hat natürlich seinen Preis….Suma..sumarum rund 6000 Euro ohne Transport und Einfuhrkosten. Ich überlege ob ich nicht schnell eine Trip in die Nähe von Salzburg mache und die Ware dort pers. abhole.
In 3-4 Monate sollte ich die Antriebe da haben. Bis dann sollte somit die ganze Mechanik ready sein. Ich muss aber noch einiges vollenden…Die Achsen, die Antriebsrollen, den Tubushalter, die Antriebshalter, die Abdeckungen. Lackieren sollte man das Ganze auch noch irgendwann…..und.. und ….ja die Sternwarte ist ja auch noch da…..die Blechverkleidung sind übrigens schon für KW8 bestellt….
Gruss an Alle
Victor
Anbei ein ein Bild der Konstruktion des Teleskops.
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| 10.11.2008
Und es wurde glänzend...
Hallo Astrofreunde!
gemeint ist die Spiegelfläche des Hauptspiegels für das P400.
Gestern nahm ich diese letzte Hürde des Hauptspiegels in Angriff, sprich die Verspiegelung im Hochvakuum. Dieser Arbeitsprozess hat es aber in sich, denn von dieser Alu-Schicht hängt ja einiges ab. Schliesslich ist sie ja das Herz des Teleskops, alle Mechanik sei es der Tubus und die Montierung dient eigentlich nur um diese 0.0001 mm Dicke Schicht in der berechneten Form, und das in jeder Lage, zu halten.
Aber zurück zur Verspiegelung. Der Prozess ist eigentlich „ganz einfach“ jeder kennt ja sicher den Effekt einer alten Glühbirne die sich mit der Zeit von innen verspiegelt. Etwas Ähnliches passiert beim Verspiegeln, nur etwas schneller. Was man braucht: Einen dichten Rezipienten der den Luftdruck von einer Atmosphäre aushält. Strom um eine Widerstandsquelle (z.Bsp. aus Wolfram) zum glühen zu bringen. Um diese Wolframdraht wird dann das Aufdampfmaterial gewickelt und durch stetiger Stromzufuhr soweit erhitzt bis es schmilzt und dann verdampft. Das ganze muss im Hochvakuum geschehen. Ab einen Millionsten bis einen Hundertausendstel des Luftdruckes (10-6 bis 10-5 mbar) kann die Verdampfung stattfinden. Bei schlechterem Vakuum würde man nur einen pechschwarzen Spiegel erhalten, d.h. das Aluminium würde in der Restluft so oxydieren dass es unbrauchbar würde. Man spricht auch von der minimalen Weglänge welche die Atome zur Verfügung haben um das Substrat (Glasspiegel) „ungehindert“ zu erreichen. Wer es noch genauer wissen will, den verweise ich auf die Fachliteratur und/oder er besuche den ASA-Kurs nochmals :-)
Astrospiegel müssen aber einiges aushalten, darum wird über das Aluminium noch eine Quarzschutzschicht gleicher Dicke aufgedampft, durch reaktives aufdampfen (=Sauerstoff wird bei 10-4 mbar zugeführt) wird sogleich die Absorbtion dieser Schicht günstig beeinflusst und somit die Höchstreflexion von knapp 90% des Aluminiums für Jahrzehnte bewahrt.
Unser Spiegel ist mir erst beim dritten Versuch gelungen. D.H. ich musste jedes Mal die misslungene Aluschicht absäuren und neu reinigen und dann wieder kopfüber in die Glocke. Gar nicht so einfach zu hantieren mit einem Zerodurblock von 17 Kg. Denn dieser muss absolut sauber und ohne Fingerabdrücke in die Vakuumkammer. Dazu musste ich mir ein Spezialhalter konstruieren der den Spiegel durch die Zentrale Bohrung hielt.
Die ganze Prozedur dauerte am Schluss fast 10 Stunden, aber es hat sich gelohnt, denn nach 2 frustrierenden Versuchen war der dritten Versuch mit Erfolg gekrönt…und ich einen Stein leichter… Alles weitere in Bilder. Stehe für Fragen, soweit ich es kann, gerne zur Verfügung.
„Glänzende“ Grüsse Victor
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| 31.10.2008
Hallo Astrofreunde!
Heute konnte ich endlich die Rohteile der Spiegelfassung und auch des Fensters abholen. Leider war der günstigste Lieferant sogleich der weiteste. Aber 1500 Fr. günstiger als alle andere, da macht sich die Reise nach Reichenburg (ca. 100 Km) doch noch bezahlt. Es ist wirklich erstaunlich wie mit Wasser und etwas Sand und viel, viel Druck aus 80 mm Dicken Alu-Platten solche Rondellen „wie in Butter“ raus geschnitten werden können.
Zeitgleich konnte ich einen Termin mit Kilians Vaters organisieren. Das Kernkraftwerk Beznau wird die Teile mechanisch bearbeiten. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön für das Entgegenkommen. Das Betreten des Kernkraftwerkes ist wirklich wie im James Bond Film, eine Flughafendurchsuchung ist ein Witz dagegen….
Letzte Woche habe ich noch die Manginspiegel verspiegelt. Das Fenster muss noch etwas warten…ist somit noch ganz.
Nächste Woche werden die ersten Fassadenbleche fertig werden, Alfredo wird sie dann bei einer seiner Arbeitstouren mit dem LKW in Kaiseraugst abholen. Auch Dir Alfredo und der IBA herzlichen Dank für den angebotenen Service.
Langsam aber sicher schliesst sich das Riesenpuzzle immer mehr….. Der Rest in Bildern
Gruss Victor
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| 21.10.2008
Ein Fenster.....
Das optische Fenster ist natürlich gemeint…..
Hallo Astrofreunde!
Gestern habe ich das Eintrittsfenster des Teleskops vorgereinigt. Vorbereitung für den letzten Arbeitschritt, die Vergütung im Hochvakuum. Dieser Arbeitsprozess kann aber die x- stündige (über 150h) Arbeit dieser Platte unwiederbringlich ruinieren. Warum? Wird wohl die logische Frage sein. Die Vergütung ist ein Bedampfungsprozess der Glasoberfläche mit Magnesiumfluorid. Dadurch erreicht man eine bessere Transmission des Lichtes. Ohne Vergütung würden noch knapp 91% des Lichts zum Hauptspiegel gelangen, mit Vergütung aber fast 98%. Damit diese sehr dünne (0.00015mm) Schicht aber gut auf dem Glas haftet und min 30 Jahre hält, muss das Glas im Hochvakuum aufgewärmt werden und zwar auf über 300 °C. Und da liegt die Schwierigkeit, man darf nicht zu schnell aufheizen aber vor allem nicht zu schnell abkühlen, sonst besteht Bruchgefahr.. L Alles schon da gewesen… Das Ganze Prozedere muss noch dazu zwei Mal, sprich beidseitig, durchgeführt werden somit steigt auch das Risiko.
Nächste Woche wird es soweit sein…
Gruss Victor
P.S. Eine Türe ist aber da, diesmal für die Sternwarte. Letzten Freitag haben Moritz und ich diese T30-Türe aus Stahl bei der Baubörse in Aarau gekauft.
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| 28.3.2008
Hallo Astrofreunde,
habe mich wieder mal als Maler betätigt:
Die Basisgrundplatte welche dann die ganze Montierung in Position halten wird, diese habe ich 2x mit Spezial 2K für Zink grundiert (in weiss). Der Schlussanstrich wird in Anthrazit-Grau werden. Das ganze Prozedere, ist eine langwierige Sache. Nach jedem Anstrich muss alles nass angeschliffen, danach entfettet werden und erst dann kann eine weitere Schicht gegeben werden u.s.w. Ich hoffe dieser Lack hält was er verspricht. Jedenfalls wird er steinhart und ist Lösungsmittelresistent. Also Ideal für extreme Bedingungen. Die Lacke sind alle von der Firma SWISSLACK.
Auf den Bildern sieht man die untere Seite der Grundplatte, diese wiegt die „Kleinigkeit“ von fast 100 Kg., das Hantieren ist also ein „Kinderspiel“ L…. Im Hintergrund sieht man ein Teil der Gabel (ca. 130KG), diese wird dann ein Finish in Weiss haben. Die Stundenachse (nicht auf dem Bild) bringt fast 250 KG auf die Waage, diese wird auch in Anthrazit-Grau lackiert werden.
Wie Ihr sehen könnt, langweilig wird es mit so einem Projekt nie…. Gruss Victor
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Teleskop 400
Neben der Renovation und Instandhaltung des Sternwartengebäudes selber, ist uns natürlich die Fertigstellung des neuen Teleskopes das dringendste Anliegen.
Neuster Stand ist immer obenauf !
Schauen Sie sich auch das "first-light" des Geschwisterteleskopes unseres P400 an!
Klicken auf die Bilder zeigt sie vergrössert in einem neuen Fenster, evtl. hinter Ihrem aktiven Fenster !!!
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| 31.10.2005
Hallo ASA!
Während die Fundamente noch gut aushärten habe ich an der Montierung weitergeworkt.
Die Basis ist praktisch fertig, wird noch einmal angeschliffen und mit 2K Lack lackiert dann ist diese bereit um mit dem Fundament eine hoffentlich lange Verbindung einzugehen.
Diesbezüglich brauche ich noch ein paar starke Männer mit „Feingefühl“ denn die Basis muss genau nach Norden ausgerichtet werden und muss entsprechend bewegt werden und wenn möglich ohne diese zu beschädigen. Das ganze wird in der Nacht stattfinden damit ich den Polarstern anvisieren bzw. knapp „verfehlen“ kann.
Spontan sollte man auf jeden Fall sein, denn das Wetter kann noch nicht bestellt werden. Werde die entsprechende Leute dann per Telefon benachrichtigen.
Angefügt noch ein paar Bilder.
Mit „fundamentalen“ Grüssen Victor
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| Am 7.10.2005 schrieb Victor:
"Heute Nachmittag konnte mit der Hilfe von Alfredo Lapini, an dieser Stelle herzlichen Dank, die Basisteile der Montierung, bei der Mechanischen Werkstätten in Fulenbach, abgeholt werden. Herr Patrick Fürst führte uns noch durch den ganzen mechanischen Betrieb, welcher wirklich imposante Teile bearbeitet, dagegen wirken unsere Montierungsteile, für mich schon gross und schwer genug, wie Spielzeuge. Die teile werden jetzt bei mir gelagert. Das untere Teil wird nächstens auf die Nützi transportiert werden um dieses genau nach Norden richten zu können. Das muss in der Nacht bei klarem Himmel (Polarstern Anvisierung) durchgeführt werden. Danach können die Bohrungen ins Betonfundament durchgeführt werden. Anschliessend wird das Unterteil wieder abmontiert um es def. lackieren zu können."
Vgl. die beiden Bilder unten! Draufklicken!
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| Sommer 2005:
Jetzt gilt es ernst. Der Abbau von Instrumenden und Gebäude ist im Gang.
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| Herbst 2004:
Nach längerer 'scheinbarer' Ruhe wieder einmal ein Zeichen des Fortschrittes - rasanter diesmal:
- Erstens haben wir von Gemeinde und Kanton die Bewilligung erhalten, das Sternwartengebäude bedarfsgerecht zu renovieren. Die Arbeiten sollen diesen Sommer unter tatkräftiger Mithilfe unsere Mitglieder stattfinden!
- Zweitens ist auch die Konstruktion des P400 auf besten Wegen. Hier neu Aufnahmen der geschäumten Gabel, mit Kommentar von 'Inquisitor'' Adrian Genner: "Hier sind Bilder der geschäumten Gabel. Wenn man dranklopft, schwingt wirklich nichts mehr."
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| Salut Asaler! 2.4.2001
ja es ist angekommen, das P400 Rohr. Alfredo Lapini brachte es mir am Samstag Morgen, an dieser Stelle mein herzlichen Dank an Alfredo und an IBA (Arbeitgeber von Alfredo) die das Rohr zu günstigeren Konditionen bestellt hat.
Die Dimensionen:
Aussendurchmesser 470 mm, Länge 1223 mm, Wandstärke 10 mm, Gewicht 18 Kg.
Noch zwei Bilder die mehr aussagen als viele Worte.......saludos Victor |
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| Salut Zäme!
Die Gabel für's 400 ist konstruiert, vorläufig auf dem Papier aber 1:1 damit wir die Grösse des Teleskop mal sehen können. es fehlt noch das Stützrad (Durchmesser von 80 cm und 200 Kg schwer) und der Unterteil mit der Polachse. Als Grössenvergleich: Der Durchmesser des Teleskoptubus ist 47 cm. Dazu noch zwei Bilder der Inneren Mechanik mit der Lagerung des Rotationsystems vor dem Umlenkspiegel. Was meint Ihr?
Uebrigens falls Ihr Irgendjemand kennt der Metal mit Laser schneiden kann und uns natürlich ein gutes Angebot machen könnte, bitte ich es mir zu mitteilen. Danke.
Bin ab Montag 21.3 für eine Woche weg. Saludos Victor
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| Hi Zäme! 01.03.2001
Soeben habe ich die Mechanik der inneren Optik ausgepackt, d.h. die Linsenfassungen mit den entsprechenden Rohrhalter und das Präzisions-Rotationssystem, damit wir in jeder Lage das Okular oder CCD/Fotokamera positionieren können. Wie einige von Euch schon wissen ist das Rohr (Einzelanfertigung) bereits bestellt und unterwegs. Sobald ich es habe (in ca. 2-3 Wochen) kann ich es ausmessen und die Fassungen für den Hauptspiegel und des Eintrittsfenster bestellen.
Angefügt 2 Bilder der inneren Mechanik. (Ist noch nicht eloxiert, danach sieht sie Schwarz aus)
Muchos saludos Victor
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| Irgendwann, ich habe die email von Victor verschlampt, kam auch die Frontplatte..... |
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| Morge Zäme, 05.12.2000
nun sind alle Linsen der Relay-Optik fertig gefräst und feingeschliffen. Heute beginne ich mit der Politur der Linsenflächen. Die angestrebte Genauigkeit der Linsen-Oberflächen beträgt +-0.0001 mm, die des Hauptspiegels beträgt aber +- 0.000025, wie man sieht ist die Herstellung der Linsenflächen geradezu ein "Kinderspiel" im Vergleich zum Hauptspiegel.
Auf dem angefügten Bild sieht man die Linse vor und nach der Radiusherstellung.
Saludos Victor
Fortsetzung folgt......
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Hi Zäme, 08.11.2000
so jetzt wäre auch unsere ASA Tubuskonstruktion des P400 vollendet, d.h. ab jetzt kann ich die Einzelzeichnungen fertigstellen und die mechanische Teilen in Auftrag geben. Damit Ihr es auch sehen könnt wie es wird habe ich noch eine komplett Zeichnung angefügt. Die Tubuslänge stimmt nicht überein (der Tubus ist ja deswegen unterbrochen) aber alles andere ist zu 90% konstruktiv fertig.
Falls Ihr Anregungen, Ideen oder noch Wünsche habt, ich nehme sie gerne entgegen.
Saludos Victor
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Hallo Asaler, 07.11.2000
ich nütze jetzt jede freie Minute für's P400 [freut uns zu hören...the webmaster..;-)], wie einige von Euch schon wissen, wird das ganze innere System 2x hergestellt, das eine System ist für einen Hobbyastronomen aus Barcelona bestimmt, aber die zwei Systeme sind nicht identisch ...(snip).... Das ganze hat einen Mehraufwand zur Folge, da zwei komplett verschiedene Konstruktionen entwickelt werden mussten, aber das grössere Bildfeld (unvignettiert)* ist es mir wert.
Angefügt noch ein paar Bilder wie aus Rohglas langsam aber sicher runde
Linsen werden.
* Wer das "Fremdwort" nicht versteht sollte wiedermal den ASA-Kurs besuchen, unter Teleskope werden solche und andere Optikspezialausdrücke erläutert.
Mit Astro-optischen Grüssen Victor
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Morge Zäme, 02.11.2000
ja es geht wieder weiter mit unserem Teleskop. Nach mehrmaligem nachrechnen und optimieren habe ich endlich eine gut fabrizierbare Version, die absolut Beugungsbegrenzt(*) ist, mit den schon im Frühling bestellten sehr teueren optischen Gläser erreicht.
Angefügt drei Bilder, im 1. die Rohglasblöcke, das 2. zeigt die Linsen noch achteckig nach dem trennen aus den Glasblöcken, im 3. Bild beim planparallelfräsen der Oberflächen mit dem Diamanttopffräser.
Weitere Bilder werden nach und nach folgen.
Saludos Victor
(*)Im ASA- Kurs (unter Teleskope) werden solche "Fremdwörter" ausführlich erklärt.....
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Das Schleifen des Spiegels
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Der Rohling
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Der Schleifvorgang
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Der Schleifvorgang im Detail
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Und dessen optischen Qualitäten in der Berechnung
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| 1) In diesem Bild ist der Strahlengang aufgezeigt, wobei das Licht von links eintritt und auf den Hauptspiegel trifft. Dann reflektiert es zum Sekundär-Mangin-Spiegel welcher ein Zwischenbild vor der 1. Linse erzeugt. Vor detr 2. Linse wird die Eintrittspupille abgebildet, nach der 3. und 4. Linse wird das Licht um 90° durch einen Planspiegel umgelenkt. Dazwischen werden noch die optischen Fliter eingesetzt. Am Schluss entsteht das Bild, welches mit dem Okular, fotographisch oder mit der CCD -Kamera erfasst wird.

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2) Hier sieht man die optische Abbildungsgüte im Achsbereich bei maximaler Bildschärfe. Das System ist für volle Farbreinheit berechnet, d.h. von 400 - 700 nm also von tiefblau bis dunkelrot. Die Bildfeldgrösse ist mit "0°" = Bildfeldmitte bis "0.17°" = Bildfeldrand angegeben. Die Brennweite des System beträgt 2400 mm die Oeffnung 400 mm. Der Kreis zeigt die beugungsbedingte kleinsmögliche Abbildung (Airy-Scheibe) und welche einen Durchmesser von 0.008 mm hat. Also 1/10 der Dicke eines menschlichen Haares!!

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| 3) Dieses Bild vermittelt das gleiche wie Bild 2) aber mit dem Grössenvergleich eines 0.02 x 0.02 mm CCD-Pixel.

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4) Das letzte Bild zeigt die maximale Bildfeldgrösse von 21 mm Durchmesser an.

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übrigens....Gönnerbeiträge und Spenden nehmen wir nach wie vor gerne entgegen
auf PC: 50-10028-8
Bitte notieren Sie den Vermerk: Astroclub Solaris, Teleskop 400.
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